Schädlinge in der Wohnung – erkennen, handeln und Befall begrenzen

In Wohnungen entsteht Befall selten aus Unordnung, sondern über Nachbarwohnungen, Steigzonen, Gepäck, Secondhand-Möbel und Vorräte. Wer weiss, welcher Raum welche Arten anzieht, findet die Ursache schneller.
Küche
- Schaben hinter Kühlschrank, Herd und in Sockelbereichen
- Lebensmittelmotten und Brotkäfer in Mehl, Reis, Nüssen und Tierfutter
- Ameisenstrassen entlang Fugen und Leitungen
- Mäusekot in Schubladen und hinter Küchengeräten
Schlafzimmer
- Bettwanzen an Matratzennähten, Lattenrost, Bettrahmen und Steckdosen
- Kleidermotten mit Gespinsten und Frassstellen an Wolle
- Staubläuse bei erhöhter Luftfeuchte in neuen oder renovierten Räumen
Bad und Nebenräume
- Silberfische bei Feuchtigkeit und Wärme
- Papierfischchen unabhängig von Feuchte, häufig in Büchern und Papier
- Kellerasseln in Kellerabteilen mit Feuchtigkeit
Befall raumweise eingrenzen
Behandeln Sie den betroffenen Raum als Ausgangspunkt und verändern Sie so wenig wie möglich. Was aus dem Raum getragen wird – Wäschesäcke, Kartons, Möbel –, nimmt den Befall oft mit. Kontrollieren Sie stattdessen die Nachbarräume systematisch nach denselben Spuren.
- Klebefallen an Wandkanten geben nach wenigen Tagen ein Bild der Aktivität
- Vorräte vollständig ausräumen und Packungen einzeln prüfen
- Lücken bei Rohrdurchführungen, Sockelleisten und Türdichtungen notieren
Wann eine Fachbehandlung angezeigt ist
Bei Bettwanzen, Schaben und Nagetieren in der Wohnung ist eine professionelle Behandlung praktisch immer nötig, weil Nester und Verstecke in Hohlräumen liegen. Bei Motten, Silberfischen und Ameisen entscheidet das Ausmass – wiederkehrender Befall trotz Reinigung ist ein klares Signal.
Akutes Schädlingsproblem?
Bei einem akuten Befall hilft der Schädlingsnotdienst Zürich – rund um die Uhr telefonisch erreichbar.


