Schädlinge im Haus – die häufigsten Ursachen und ersten Schritte

Im Einfamilienhaus ist der Weg ins Gebäude meist baulich bedingt: offene Kellerschächte, Türspalten, Leitungsdurchführungen, Dachrandbereiche. Wer diese Punkte kennt, löst nicht nur den aktuellen Befall, sondern verhindert den nächsten.
Keller und Sockelbereich
- Mäuse und Ratten durch Kellerfenster, Lichtschächte und Leitungsöffnungen
- Nagespuren an Vorratsverpackungen, Kot entlang Wandkanten
- Kellerasseln und Silberfische bei Feuchtigkeit
Erdgeschoss und Küche
- Ameisennester in Terrassenfugen mit Strassen ins Haus
- Fliegenbefall bei offenen Kompost- oder Abfallstellen
- Vorratsschädlinge in Speisekammer und Tierfutter
Dachstock und Estrich
- Marder mit Poltern, Kratzen und Dämmschäden
- Wespen- und Hornissennester im Dachraum oder unter Ziegeln
- Holzwurm und Hausbock mit Bohrmehl unter Balken
Erste Schritte
- Rundgang aussen: Öffnungen ab fünf Millimetern, defekte Gitter, Dachrandlücken notieren
- Kot, Nagespuren und Bohrmehl fotografieren, statt sofort zu reinigen
- Vorräte und Tierfutter in verschlossene Behälter umfüllen
- Bei Holzschädlingsverdacht Bohrmehl liegen lassen – frisches Mehl belegt aktiven Befall
Dauerhafte Lösung: Behandlung plus Bauabschluss
Eine Behandlung reduziert den Bestand, hält aber nur, wenn danach die Zugänge geschlossen werden: Gitter an Lichtschächten, Bürstendichtungen an Türen, Abdichtung von Leitungsdurchführungen, Reparatur am Dachrand. Bei Marder und Holzschädlingen ist die bauliche Beurteilung sogar der wichtigere Teil.
Akutes Schädlingsproblem?
Bei einem akuten Befall hilft der Schädlingsnotdienst Zürich – rund um die Uhr telefonisch erreichbar.

