Wespennest entdeckt – was jetzt zu tun ist

Ein Wespennest in Wohnnähe wirkt bedrohlicher, als es meist ist. Entscheidend ist, wo sich der Nesteingang befindet und wie oft Menschen daran vorbeikommen.
Zuerst beobachten, nicht handeln
Verfolgen Sie aus sicherer Distanz, wo die Tiere ein- und ausfliegen. Ein einzelner, klar erkennbarer Flugpunkt an einer Fassadenöffnung deutet auf ein Nest im Bauteil hin; verteilter Flug auf dem Sitzplatz bedeutet meist nur Nahrungssuche.
Sofortmassnahmen
- Abstand von zwei bis drei Metern zum Flugloch halten
- Bereich für Kinder und Haustiere absperren
- Fenster in Nestnähe geschlossen halten
- Süssgetränke, Fallobst und Grillreste abdecken
Was Sie nicht tun sollten
- Das Flugloch verschliessen – die Tiere brechen dann oft nach innen durch
- Mit Wasser, Feuer oder Baumarktspray arbeiten
- Auf einer Leiter in Nestnähe hantieren
Wann eine Entfernung sinnvoll ist
Bei Nestern an Eingängen, Spielbereichen, Gastroterrassen oder in Rollladenkästen ist eine Behandlung in der Regel angezeigt. Freihängende Nester abseits von Wegen sterben im Herbst natürlich ab und müssen häufig nicht behandelt werden.
Hornissen sind geschützt: Hier braucht es zuerst eine Artbestimmung und gegebenenfalls eine Bewilligung.
Akutes Schädlingsproblem?
Bei einem akuten Befall hilft der Schädlingsnotdienst Zürich – rund um die Uhr telefonisch erreichbar.
